Infoveranstaltung zum Immobilienkonzept

Die katholische Kirche in Deutschland durchlebt einen tiefgreifenden Transformationsprozess. Der große Gebäudebestand kann nicht mehr nachhaltig unterhalten werden. Was bedeutet das für die Kirchengemeinden und die pastorale Arbeit?
Während sakrale Räume wichtig sind, ist Gottes Gegenwart nicht an Gebäude gebunden – schon Jesus relativierte die Bedeutung des Tempels. Allerdings haben Kirchen und Pfarrheime für Menschen tiefe emotionale Bedeutung und sind Kulturgüter, gemeinschaftsbildend und ortsbildprägend.
So hat der Bischof den Auftrag an alle Kirchengemeinden erteilt, bis Ende 2033 jeweils ein Immobilienkonzept zu erstellen. Wichtig dabei ist es, pastorale, wirtschaftliche, spirituelle und soziale Aspekte zu berücksichtigen. In allen Überlegungen soll die Frage leitend sein, was es in Zukunft an Immobilien braucht, damit sich Kirche sammeln und dem Auftrag dienen kann, den sie vom Herrn her für die Menschen empfangen hat. Ein solcher Prozess ist eine Chance, die Zukunft von Kirche in unserer Region zu gestalten, Gebäude nachhaltig zu bewirtschaften und mit Kooperationspartnern (Caritas, Ökumene, Kommunen) Kirchenräume vielfältig zu nutzen. Wahrscheinlich müssen sich Kirchengemeinden aber auch von einigen Gebäuden trennen. Das ist schmerzlich.
Der Bischof ist sich bewusst, dass dieser Prozess anstrengend und herausfordernd sein wird. Daher unterstützt das Bistum jede Kirchengemeinde auf diesem Weg. In einem Arbeits- und Materialheft skizziert das Bistum einen Weg zu einem Immobilienkonzept der Kirchengemeinden.
Daher laden wir die Vertreter*in der Kirchengemeinden in unserem Pastoralen Raum Bernkastel-Kues und alle Interessierten zu einer Informationsveranstaltung ein, um über Vorgehensweise, Unterstützungsmöglichkeiten und Ziele zu informieren!

